Meldung vom 26. November 2019

98075 Euro für Ausbildungszentrum in Ghana gesammelt

25 Jahre Stiftung Von Werkstatt zu Werkstatt: Große Jubiläumsfeier auf dem G DATA Campus

Über Monate hatten die Ehrenamtlichen ihr Jubiläum organisiert, Preise und Spenden gesammelt, um Gäste geworben. Das 25-jährige Bestehen der Bochumer Stiftung „Von Werkstatt zu Werkstatt“ wurde auf dem G DATA Campus an der Königsallee gefeiert – und die Aktiven waren vom Erfolg überwältigt: Insgesamt 98.075 Euro Reinerlös kamen zusammen. Damit kann das geplante Ausbildungszentrum in Sunyani/Ghana gebaut werden. „Ich habe eine Hilfsbereitschaft erlebt, die mir die Tränen in die Augen getrieben hat“, sagte der Kuratoriumsvorsitzender Johann Philipps.

„Lohnt sich gesellschaftliches Engagement?“, fragte Stiftungsgründer Johann Philipps zu Beginn. Am Ende eines strahlenden Events gab es keinen der 200 Gäste, der diese Frage verneint hätte. Denn neben prominenten Festredner kamen auch ehemalige Auszubildende aus Bosnien-Herzegowina zu Wort. Im bosnischen Zepce hatte die Stiftung vor 20 Jahren mit einer Großspende das Fundament für ein Berufsbildungszentrum gelegt. Heute gilt das mehrfach erweiterte Haus als führende Einrichtung in Bosnien, in der bis heute über 3.000 junge Menschen einen Beruf erlernt haben, berichtete Sašac Grozdić. Ein bewegender Moment für das Publikum.

Intensiv diskutiert wurde die Frage, wie Hilfe am besten organisiert werden kann. Neben Vertretern der Stiftung holte Stefan Prott, selbst Mitglied des Kuratoriums, NRW-Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Dr. Auma Obama auf die Bühne. Die Schwester von Barack Obama verfolgt ähnliche Ziele wie die Stiftung und beeindruckte mit ihrer sympathischen Art, perfektem Deutsch und neuen Sichtweisen auf Entwicklungshilfe.

Sie fordert eine neue Form der Entwicklungshilfe und sieht dabei ihre eigenen Landsleute durchaus kritisch. „Armut ist keine Entschuldigung“, sagte sie. So wie Europäer Afrika oft nur als ein einziges armes Land betrachten, würden sich die Afrikaner auch selbst sehen. „Wir halten die Bettelschüssel hin und rufen: Hilf mir, hilf mir“, so Auma Obama.

Kooperation auf Augenhöhe

Die Lösung liege weder in Philanthropie noch in humanitärer Hilfe „Wenn wir die Wirtschaft nicht einbeziehen, werden wir immer scheitern.“ Deutsche Unternehmen müssten allerdings nicht nur den eigenen Profit, sondern eine Kooperation auf Augenhöhe mit afrikanischen Partnern anstreben, damit sich kleine Firmen im Land weiterentwickeln können. Ein anderes Problem: In ihrer Heimat Kenia seien Handwerker zu wenig angesehen. Das führe dazu, so die 59-Jährige, dass Kleinstunternehmer am Straßenrand alles Mögliche mit ihren Händen arbeiten, sie aber meist ungelernt sind.

Wie wichtig eine fundierte Handwerksausbildung ist, bestätigte Pater Krzysztof Nizniak: Der Schreinermeister und Priester stellte das neueste Projekt von Don Bosco Mondo in Ghana vor. Das alte Zentrum, gebaut für 280 Schüler, platze mit fast 800 Auszubildenden aus allen Nähten. Jetzt sollen aus Mitteln der Stiftung neue Klassen und Werkstätten gebaut werden – für Gewerke wie Kfz, Elektro, Schreinern oder Schweißen.

Stolze Bilanz: 10 Millionen für berufliche Bildung

Auch die Bilanz der Stiftung kann sich sehen lassen: In 25 Jahren wurden gemeinsam mit Don Bosco Mondo, den Salesianern vor Ort sowie öffentlichen Gebern wie dem BMZ bis heute 13 Bildungsprojekte in Osteuropa, Asien und Afrika aufgebaut – mit einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro. Dabei arbeitet die Stiftung rein ehrenamtlich, jeder gespendete Cent gehe in die Projekte. „Macht weiter so“, rief Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner den Aktiven zum Abschied zu.

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